Dienstag, 3. März 2015

Flüchtlingsdrama in Südostasien

Flüchtlingsdrama in Südostasien

Abschiebung von 36 verfolgten Christen nach Vietnam – Kambodscha verletzt UN-Flüchtlingskonvention

Pressemitteilung der Gesellschaft für bedrohte Völker

Mittwoch, 18. Februar 2015

Thea Rosenbaums book "No place for a lady"





One of the few female reporters covering the 

war, Thea Rosenbaum fell into journalism 

after arriving in Saigon with her husband, 

she says in "No Place for a Lady." In this 

excerpt she recounts going into the field 

for the first time.


veteran journalist, Thea Rosenbaum has

experienced firsthand some of the most vital 

parts of world history. Born in Germany 

during World War II, she later moved to the 

United States; Rosenbaum is a proud U.S. 

citizen since 2013 and lives in Florida. 


Learn more at : No place for a lady


A

Samstag, 14. Februar 2015

Studie : Ozeane versinken im Müll


Studie : Ozeane versinken im Müll

Allein im Jahr 2010 sind rund acht Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane gelangt. Das geht aus einer Studie hervor, die jetzt im US-Fachmagazin "Science" veröffentlicht wurde. Danach sind demnach China, Indonesien, die Philippinen, Vietnam und Sri Lanka die Länder, die am meisten Müll im Meer entsorgen. Die USA liegen demnach auf Platz 20 und sind das einzige Industrieland in den Top 20.

Einer der Forscher sprach von einer gewaltigen Menge. Mit ihr ließe sich eine Fläche, die 34 Mal so groß sei wie der New Yorker Stadtteil Manhattan, knöcheltief mit Müll bedecken. "Es kann noch schlimmer werden", warnte eine andere beteiligte Forscherin. Entwickle sich die Weltbevölkerung, der Plastikverbrauch und die Müllmenge weiter wie bisher, werde sich die Menge in den kommenden zehn Jahren verdoppeln.
Die Forscher hatten ein Modell entwickelt, das zeigt, wie viel Müll pro Land entsteht. Wie viel Plastikmüll bereits in den Ozeanen schwimmt, das ist aus anderen Studien bekannt. Danach treiben allein 269.000 Tonnen Plastikmüll an der Wasseroberfläche – darunter auch winzige Teilchen, die über Tiere wieder in die Nahrungskette gelangen können.




Zuletzt aktualisiert: 13. Februar 2015, 10:53 Uhr


Donnerstag, 12. Februar 2015

How vietnamese rap got political?

„You will be overthrown soon, f…communism“ und “Everyone will know the truth, f….communism” und “ I will neither offer bribe or beg you, f….communism” sang Son Nguyen in seinem Rapsong “DMCS”.

DMCS: fuck the communism (in Vietnamesisch)

How Vietnamese rap got political

lange Version

Montag, 2. Februar 2015

Pastor beaten in broad daylight in Vietnam


Reverend Nguyen Hong Quang
A pastor and his associate are reported to have been brutally beaten by five men in broad daylight on January 18 near Ho Chi Minh City, Vietnam.
According to Voice of the Martyrs, Pastor Nguyen Hong Quang and his associate were hit in the head with bricks and stones. When they fell to the ground, the assailants proceeded to kick their bodies relentlessly.
The men suffered serious injuries and were rushed to the nearest hospital where they are being treated. Pastor Quang, who is also a lawyer and an active advocate of religious freedom in Vietnam, sustained greater injuries in the attack.

Freitag, 30. Januar 2015

Jahresbericht von Human Rights Watch

Die Organisation Human Rights Watch (HRW) veröffentlicht auf ihrer Homepage den Jahresbericht 2015.

Details über Vietnam sind auf den Seiten 614-619 zu lesen (Text in Englisch).

Sonntag, 28. Dezember 2014

Die Trauerrede von Dr. Rupert Neudeck

Anlässlich des Staatsaktes für Ernst Albrecht in der Hannoveraner Oper am 22.12.2014

Niedersachen nimmt Abschied von Ernst Albrecht


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Gest. 13. Dezember 2014 Rede in Hannover am 22.12.14 (Begrüßung der Vietnamesen)
Selten fallen Anspruch und Wirklichkeit ineinander. Hier war es einmal so. Der Anspruch des Evangeliums: Nur der ist jemandem, der im Süd-.China Meer ertrinken kann, der Nächste ist, der ihn dort herausholt. Die Wirklichkeit ist das Amt des Ministerpräsidenten eines Bundeslandes. Beides kam zusammen. Das nennt man einen außergewöhnlichen Moment. Wir wollen zum Tode von Ernst Albrecht innehalten und ihm dafür noch einmal Dank sagen.

Wir erlebten 1978-1986 einen solchen privilegierten Moment... Eine humanitären Menschenrettungsaktion als Gemeinschaftsunternehmen von Bevölkerung, Bürgerinitiative und Staat; da das so selten in unserer Zeitgeschichte ist, möchte ich das noch mal zu Ehren von Dr. Ernst Albrecht erklären und erzählen. Der Vietnam Krieg war eine der fürchterlichsten Kriegserfahrungen, die wir als junge Generation, auch als 68 er mitgemacht haben. .
Die kommunistischen Vietnamesen im Norden eroberten den Süden und einten das Land. Sie setzten eine Schicht von bis zu 4 Mio Menschen in Vietnam ausserhalb des Staatsbürgerrechts und diskriminierten sie, verstrieben sie in Umerziehungs- und Arbeitslager. Das Land war kaum vereinigt, als die ersten anfingen zu fliehen.
1978   wurde der Ministerpräsident von Niedersachsen aufgeschreckt wie wir alle von Nachrichten eines chinesischen Seelenverkäufers mit registriertem Namen „Hai Hong". Er war ein religiös musikalischer Politiker, wie Max Weber gesagt hätte, und konnte das nicht so ertragen. Ihm wurde bewußt, dass er mit diesem Amt eines Ministerpräsidenten in der Verfassung der Bundesrepublik in der Lage sei, durch seine Entscheidung einfach tausend Menschen zu retten. Die Hau Hong zog mit über 3.000 Flüchtlingen an Bord von Bangkok nach Singapur nach Anambas, überall wurde ihr das Einlaufen in die Territorialgewässer gesperrt. Niemand wollte sie haben. Deshalb entschied Albrecht, einfach Tausend aufzunehmen. Das war der barmherzige Samariter, der nicht nach dem Zuständigen in Berlin oder Genf fragt, sondern es tut.

1979   kam das Jahr, als die Flüchtlinge zu zehntausenden wie die Lemminge ins Süd-China Meer hineinfuhren, mit völlig unzureichend ausgerüsteten Fluß- und Fischerbooten. Wenn Sie einen Kompaß hatten, dann waren sie schon gut dran.
Wir starteten die Unternehmung Cap Anamur. Der Ministerpräsident, der uns auch bei dieser Aktion kräftig geholfen hat, während es sonst im Gebäude von Bundes und Länderregierungen manchmal gefährlich krachte, war jener,
dessen Tod wir heute hier in Hannover auf das Äußerste betrauern.

Er gab uns immer sofort und bereitwillig die Plätze. Meist tat er das in Briefen, in den en es hieß: „Ich beglückwünsche Sie zu der Rettung von erneut 386 Menschen im Süd-China Meer". Um sich ein Bild von der Lage an Bord dieses Zweimast Frachters Cap Anamur zu machen, luden er und seine Frau uns an einem Wochenende nach Burgdorf ein, seine Frau lebte noch, wir kamen, ein Arzt von der Cap Anamur, Franz Alt und ich.

Wir haben ihm zu danken, alle Vietnamesen sind heute in Trauer und haben ihre Repräsentanten deshalb hierher geschickt, um noch einmal zu sagen: Danke, lieber Herr Dr. Albrecht, dass Sie als der erste in Deutschland bereit waren, die Menschheitsehre zu retten.

Bei dem letzten Besuch, zu dem wir ihn öffentlich gebeten hatten, kam er und hatte wenig Worte aber ein wunderbares Lächeln. Es tat ihm gut, 2010 bei der Enthüllung eines DANKBARKEITS-steins zum Dank der Vietnamesen an die Deutschen und besonders an ihn dabei zu sein. Und als die 4000 Vietnamesen, die da am Landungssteg zusammengekommen waren, nicht nur in stiller Andacht derer gedachten, die unterwegs in den Fluten des Südchina Meeres versunken waren, sondern sie begannen klar und ohne irgendwelches Zögern - die deutsche Nationalhymne zu singen. Ich sah damals in den Augen der anwesenden Politkern Tränen der Rührung. Das hatten sie in Deutschland noch nicht erlebt.

Man weiß nicht, was uns Deutschen an Belohnung winkt, wenn wir Menschenleben retten. Aber in jedem Fall müssen wir retten. Ich hoffe, das Beispiel des Ministerpräsidenten von Niedersachsen könnte auch in diesen Tagen des noch einmal Schule machen, damit wir wenigstens damit dem Papst Franziskus folgen, der uns ermahnt, die Globalisierung der Gleichgültigkeit zu bekämpfen. Ein Ministerpräsident, eine Ministerpräsidentin eines deutschen Bundeslandes kann mit einer Unterschrift das Leben von tausend Menschen retten. Ich wünschte, es würde heute ein weiterer Ministerpräsident das Andenken des Verstorbenen mit einer Neuauflage dieser Rettungsaktion ehren. Recht und Gerechtigkeit für die Menschen werden durch beherztes Agieren erreicht und durchgesetzt. Es gibt eben nichts Gutes, außer man tut es.

Heinrich Böll hatte uns damals - er war neben Albrecht der wichtigste Unterstützer - eine Charta mit auf den Weg gegeben, die so gut klingt, dass ich Sie an diesem Tag auf das Grab von Ernst Albrecht als unser aller Vermächtnis legen möchte. Böll sagte uns: Es ist schön, ein hungerndes Kind zu sättigen, ihm die Nase zu putzen, ihm die Tränen abzuwischen. Es ist schön, einen Kranken zu heilen. Einen Bereich der Ästhetik haben wir noch nicht entdeckt, die Schönheit des Rechts./Über die Schönheit der Künste, eines Menschen, der Natur - Können wir uns immer halbwegs einigen.//Aber Recht und Gerechtigkeit sind auch schön und sie haben ihre Poesie wenn WENN SIE VOLLZOGEN WERDEN.

Lieber Ernst Albrecht, im Namen der tausend von Ihnen und der 11300 Geretteten durch die Cap Anamur sage ich Ihnen ein herzliches Dankeschön für das, was Sie getan haben.